Das gute alte, klassische DSL über die Telefonleitung verliert zwar im Moment etwas an Bedeutung, ist aber weit davon entfernt, irrelevant zu werden. In vielen Gegenden ist das klassische DSL 16.000 (oder ggf. auch langsamere Übertragungsraten) nach wie vor die beste Wahl. Doch wann lohnt sich DSL über das Telefonnetz? Und wann sind Alternativen vorzuziehen? Diese Fragen wollen wir auf dieser Seite erläutern.

Wann lohnt sich der normale DSL Anschluss?

Grundsätzlich lohnt sich ein normaler DSL Anschluss immer dann, wenn schnellere Alternativen nicht zur Verfügung stehen. Um es genau auf den Punkt zu bringen: Wenn DSL über Kabel oder VDSL zur Verfügung stehen, sollten eine dieser beiden Optionen genutzt werden. Stehen sie beide nicht zur Verfügung, ist der Weg über den Telefonanschluss die nächstbeste Möglichkeit. Sofern er denn in ausreichender Bandbreite zur Verfügung steht. Denn es gibt zwar noch weitere Anschlussarten, aber diese sind normalem DSL klar unterlegen. Ansätze über LTE haben mit Drosselungen nach einem gewissen Datenvolumen zu kämpfen, Verbindungen über Satellit mit hoher Latenz.

Woher bekomme ich einen DSL Anschluss?

In der folgenden Tabelle finden Sie diverse DSL Angebote im direkten Vergleich.. Neben normalem DSL sind dort auch weitere DSL-Anschlussarten vertreten, um einen umfassenden Überblick zu ermöglichen.

Welche Bandbreite sollte ich wählen?

Bei herkömmlichem DSL gilt bezüglich der Bandbreite: Nehmen Sie so viel wie nur irgendwie möglich! Die Maximalleistung liegt hier nämlich auf einem Niveau, auf dem moderne Technologien wie VDSL und Kabel DSL meist mit ihren kleinsten Tarifen überhaupt erst beginnen. Und die Entwicklung geht definitiv nicht in die Richtung, dass man in Zukunft niedrigere Übertragungsraten benötigt. Man denke nur einmal daran, dass die großen Streaming-Plattformen begonnen haben, 4k-Videos anzubieten. Und das ist nur eines von vielen Anwendungsbeispielen.