Routerfreiheit – Lohnt sich der Umstieg?
2. August 2016

News KW 33 2016 – Neue Tarife, eine Studie und Werbung mit kleinen Monstern

Die Telekom weitet die Werbemaßnahmen für das neue Angebot „MagentaEINS“ weiter aus. Das Konzept hinter der Kampagne: Wer bereits einen Festnetz- oder Handyvertrag bei der Deutschen Telekom hat, kann beim Zubuchen der jeweils anderen Option Sonderkonditionen nutzen.
Ein Mobilfunkkunde kann also seinen Vertrag um einen Festnetzanschluss erweitern und umgekehrt der Festnetzkunde eine Mobilfunkoption hinzubuchen.
Lohnen kann sich das unter Umständen durch den Preisnachlass von 10 Euro auf die monatliche Handyrechnung und die ohne Mehrkosten enthaltene LTE Max.
Die verschiedenen Vertragsoptionen lassen sich individuell kombinieren und decken unter anderem Entertain TV PLUS, Telefon- und Internetflat für Zuhause, sowie Mobilfunk mit LTE und HotSpot Flat ab. Ob sich das Angebot lohnt, lässt sich daher nicht pauschal sagen.
Aber wer schon Telekom-Kunde ist, sollte definitiv einen Blick riskieren und prüfen, ob der eigene Tarif für die MagentaEINS Kampagne zugelassen ist.

Vodafone richtet sein Interesse dagegen gerade auf Neukunden, hat aber auch ein Komplettbundle im Fokus. Das ehemalige „Red One“ wird zu „GigaKombi“. Auch hier kann der Kunde eine eigene Auswahl treffen und den Tarif individuell ausgestalten. Im Rahmen von GigaKombi kombinierbar sind:

  • DSL-Anschlüsse ab 16 Mbit/s
  • Bis zu 5 Vodafone Basic SIM-Karten
  • Vodafone TV

In der günstigsten Variante kommt man damit auf 19,99 Euro im Monat, was aber natürlich in vielen Fällen nicht ausreichend sein wird. Der große Vorteil aus Kundensicht: Gebuchte Optionen lassen sich jederzeit aufstocken. Wird also schnelleres Internet notwendig, kann dies innerhalb des bestehenden Vertrages einfach hinzugebucht werden.
Wird der Vertrag bis zum 8. Oktober 2016 abgeschlossen, ist Vodafone TV ein Jahr lang kostenlos enthalten.

QSC trug in dieser Woche eher ein wenig zur Forschung in der Branche bei. Im hauseigenen Blog wurden die Ergebnisse einer Studie „zur Digitalisierung in mittelständischen Familienunternehmen“ veröffentlicht. Das Ergebnis: Besonders Familienunternehmen sehen sich vom digitalen Wandel betroffen. Ganze 85% gaben an, sich stark oder sehr stark betroffen zu fühlen. Schlimmer noch: Insgesamt 16 % der familiengeführten Betriebe sahen sich als „getrieben vom digitalen Fortschritt“. Das ist mehr als das doppelte als im Durchschnitt des Mittelstandes.
In diesem Kontext erstaunlich: Über 90 % der Familienunternehmen setzen bereits aktiv auf Cloud-Computing. Oftmals läuft dabei zwar im Moment noch eine Art Evaluierungsphase, aber dennoch ist diese Zahl unerwartet hoch.
Allgemein ist die Sonderstellung von familiär geführten Unternehmen in der digitalen Welt ein spannendes Phänomen. Wer die gesamte Studie lesen möchte, kann sie sich kostenlos herunterladen.

1&1 verkündete währenddessen einen ersten erfolgreichen Schritt in Bezug auf die Bestrebungen des Unternehmens, das eigene Glasfasernetz weiter auszubauen. Durch den Anschluss der Netze externer Dienstleister soll in den nächsten Jahren die Verfügbarkeit deutschlandweit erhöht werden. Mit der Anbindung von wilhelm.tel ist nun der erste Partner offiziell gefunden. Die Region Hamburg und Umgebung ist damit abgedeckt, es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Projekt weiter entwickelt.

Eine eher ungewöhnliche Promotion hat Unitymedia diese Woche in petto gehabt. Am 18. Und 19. August stellte der Anbieter kostenlose Taxis für Pokémon-Go Spieler bereit. Ohne Fahrtkosten konnten Spieler mit diesen nicht nur Pokéstops besuchen, sondern auch für digitale Köder wurde gesorgt. Die HotSpots des Unternehmens durften natürlich ebenfalls genutzt werden.